Stadtrouten Valencia
Gold, Kunst, Passion
PERCORSI URBANI
Schauen Sie sich das Video von Fabio De Vivo an und treten Sie bei einem Stadtspaziergang „in seine Fußstapfen". Fabios Route sowie eine Beschreibung der wichtigsten Stationen und Sehenswürdigkeiten finden Sie unten.
Eingebettet zwischen Hügeln und Flussebene, hatten bereits die Römer und vor ihnen die alten Ligurer diesen strategisch günstig gelegenen Ort als Handelszentrum und blühendes landwirtschaftliches Zentrum auserkoren. Heute ist Valenza Po international als eines der wichtigsten Zentren der Goldschmiedekunst anerkannt.
Projekt erstellt von Alexala mit Unterstützung der Stiftung Cassa di Risparmio di Alessandria
Ermöglicht wurde das Video von Creator Fabio De Vivo durch das Projekt „Alla scoperta del basso Piemonte" der Stiftung Fondazione SLALA
Der Platz ist von bedeutenden Gebäuden gesäumt:
- DUOMO di SANTA MARIA MAGGIORE
Der Dom findet bereits 1096 Erwähnung. Er wurde in den ersten Jahren des 17. Jhdt. vollkommen umgebaut, seine Fassade stammt von Ende des 19. Jhdt. Der Dom beherbergt zahlreiche Kunstwerke, wie das Leinwandgemälde Madonna del Rosario von Guglielmo Caccia datiert auf 1620, das Kruzifix des Hochaltars aus dem 14. Jhdt. (das älteste Kunstwerk in der Kirche) und der aus der ursprünglichen Kirche stammende Baldachin; an den Dom angeschlossen ist das Museo dell’Opera del Duomo. - PALAZZO PELLIZZARI Sitz des Rathauses (Ende 18. Jhdt.).
Sehenswert sind die reichen Verzierungen der Innenräume. Auf der Hälfte der großen Treppe, die zur Beletage führt, ist eine Gedenktafel aus Bronze zu sehen, ein Werk von Giacomo Manzù mit der Inschrift Salvatore Quasimodo, Literaturnobelpreis-Träger im Jahr 1959, im Gedenken an die Opfer der italienischen „Resistenza“. - PALAZZO VALENTINO
Ehemaliger Rathaus-Sitz mittelalterlichen Ursprungs, gegen Ende des 18. Jhdt. umgebaut, heute Sitz der Stadtbibliothek und des Städtisches Kulturzentrums (seit 1976), eingeweiht nach bedeutenden Sanierungsarbeiten mit Untermauerung aus unverputztem Stahlbeton; die Fassade aus dem 18. Jhdt. wurde dennoch erhalten. - KIRCHE SS. ANNUNZIATA
Ab Ende des 17. Jhdt. erbaut. Ein wunderbares Beispiel für den Stil des Piemontesichen Barock. - Auf dem CORSO GARIBALDI , eine vielbesuchte Einkaufsstraße, die zum Bummeln einlädt, gelangt man zum TEATRO SOCIALE . Das 1861 eingeweihte Theater wurde an der Stelle des Convento di San Francesco errichtet, das im Jahr 1842 bei einem Brand vollkommen zerstört wurde.
- Ehemaliges CONVENTO DI SAN DOMENICO . Im Kloster befindet sich ein Kreuzgang mit Granitsäulen; im Erdgeschoss, mit Blick auf die Via IX Febbraio, ist die Nachbildung einer Goldschmiedewerkstatt aus dem frühen 20. Jahrhundert zu sehen, die zum MOD – Museo dell’Oreficeria Diffuso - gehört.
- Der PARCO MUSOLINO ist ein 26 Hektar großer Stadtwald am Fluss mit Picknickplatz, der von der zentralen Via Po aus bequem zu Fuß erreichbar ist.
