Percorsi Urbani Acqui Terme

Eine bezaubernde Stadt aus römischer Zeit

PERCORSI URBANI

„Percorsi Urbani" ist eine Initiative, die von der Stiftung Fondazione Cassa di Risparmio di Alessandria unterstützt wird. Bei den verschiedenen Stadtspaziergängen können Touristen wie Einheimische die Städte in der Provinz Alessandria in ihrem eigenen Tempo erkunden. Schwungvolles visuelles Storytelling bietet originelle Erläuterungen, Rundwege zu Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten, aber auch echte Geheimtipps, wobei Kultur und Landschaft besonders zur Geltung kommen.

Schauen Sie sich das Video von Fabio De Vivo an und treten Sie bei einem Stadtspaziergang „in seine Fußstapfen". Fabios Route sowie eine Beschreibung der wichtigsten Stationen und Sehenswürdigkeiten finden Sie unten.

Acqui Terme

Eingebettet in weinbewachsene Hügel und begrenzt vom Fluss Bormida, wurde die Stadt von den ligurischen Statielli gegründet. In römischer Zeit war sie als „Aquae Statiellae“ bekannt, benannt nach ihren Thermalquellen, die noch heute genutzt werden. Die Stadt liegt an der alten römischen Via Aemilia Scauri und war bereits im 4. Jahrhundert Sitz eines Bistums. Das historische Zentrum ist reich an Geschichte und prächtigen Palästen, deren Bau im 15. Jahrhundert begann.

Fondazione Cassa di risparmio

Projekt erstellt von Alexala mit Unterstützung der Stiftung Cassa di Risparmio di Alessandria

Fondazione Slala

Ermöglicht wurde das Video von Creator Fabio De Vivo durch das Projekt „Alla scoperta del basso Piemonte" der Stiftung Fondazione SLALA

Strecke
  1. Castello Die über der Stadt thronende Burg mittelalterlichen Ursprungs wurde im 15. Jhdt. von Wilhelm VIII. Palaiologos umgestaltet und beherbergt heute das Archäologische Museum, wo Funde aus der Gegend - von der Urgeschichte bis in die Römerzeit - zu bewundern sind.
  2. Borgo Pisterna Über enge mit prachtvollen Gebäuden gesäumte Gassen gelangt man hinauf zur Kathedrale Santa Maria Assunta , geweiht im Jahr 1067 von San Guido; ein wahrer Blickfang im Innern der Kirche ist das Triptychon der Jungfrau von Montserrat des Malers Bartolomé Bermejo (Ende 15. Jahrhundert).
  3. Fontana della Bollente Das Wahrzeichen der Stadt, die Bollente, aus der 75°C heißes Wasser sprudelt. Bereits die alten Römer wussten sie als Heilquelle zu schätzen. Ihre heutige Gestalt erhielt die Quelle im Zuge architektonischer Anpassungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
  4. Torre Civica Im Mittelalter zunächst ein Stadttor, wurde sie Ende des 18. Jahrhunderts zu einem Turm (ohne Fundament) erhöht.
  5. Enoteca Regionale Acqui Terme e Vino Die Vinothek, die in den Kellerräumen des Palazzo Robellini (16. Jhdt.) untergebracht ist, bietet eine breitgefächerte Auswahl bester Weine aus der Gegend, wie den Brachetto d’Acqui D.O.C.G; in nächster Nähe befindet sich das Rathaus (Palazzo Municipale) aus dem 18. Jhdt., dessen Fassade und Turm jedoch in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts ausgestaltet wurden; nur wenige Schritte entfernt steht der Marmorbrunnen aus römischer Zeit und die Kirche San Francesco.
  6. Acquedotto Romano Das Römische Aquädukt mit seinen imposanten, von 15 Meter hohen Stützpfeilern getragenen Bögen säumt die Flussufer des Bormida und kann auf ca. das 1. Jahrhundert vor Christus datiert werden.
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